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23. Januar 2012: 750 Milliarden Euro für die Gebäudesanierung


Die Bundesregierung verfolgt ehrgeizige energie- und klimapolitischen Ziele. Dadurch werden die privaten Haushalte milliardenschwer belastet. Das ist das Ergebnis der ersten Shell Hauswärme-Studie, die in Zusammenarbeit mit dem Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut (HWWI) Fakten Trends und Perspektiven erstellt hat.

Die rund 40 Mio. privaten Haushalte auf einer Fläche von insgesamt 3,4 Mrd. Quadratmetern stehen für etwa 28,5 Prozent des Endenergieverbrauchs in Deutschland. Bis 2030 wird die Wohnfläche trotz sinkender Bevölkerung gegenüber 2008 um gut zehn Prozent zunehmen. Da bis 2030 nur etwa 16 Prozent der gesamten Wohnfläche erneuert werden, muss der Wohnungsbestand energetisch saniert werden. Wird die heutige Sanierungsrate von einem Prozent fortgeschrieben, würde der Energieverbrauch um 26,2 Prozent und die Treibhausgasemissionen um 27 Prozent sinken. Wird die jährliche Sanierungsrate von jetzt einem auf zwei Prozent des gesamten Gebäudebestandes verdoppelt, müssten bis 2030 rund 750 Milliarden Euro in die Gebäudesanierung investiert werden. Dadurch könnte der Energieverbrauch um bis zu 40 Prozent und die Treibhausgasemissionen würden um bis zu 44 Prozent sinken.

Das Ziel der Bundesregierung ist eine Senkung der Klimagase um 40 Prozent bis 2020.




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