07. Januar 2012: Immobilien bleiben für viele Bürger erschwinglich
Bundesweit gibt es große Unterschiede, wie erschwinglich ein eigenes Haus oder eine Eigentumswohnung für den Bürger ist. Am schwersten erschwinglich sind Immobilien - wie bereits im vergangenen Jahr - in München.
Insgesamt ist die Erschwinglichkeit von selbstgenutzten Wohnimmobilien jedoch weiterhin auf einem historisch hohen Niveau, lautet das Ergebnis einer am Center for Real Estate Studies (CRES) im Auftrag des Immobilienverbandes IVD durchgeführten Erhebung. "In den ersten beiden Quartalen des Jahres ist die Erschwinglichkeit aufgrund der gestiegenen Zinsen nach dem Spitzenwert im vierten Quartal 2010 zunächst um gut sieben Punkte gefallen", sagt Jürgen Michael Schick, Vizepräsident des IVD. "Mit dem Sinken des Zinsniveaus im dritten Quartal ist auch die Erschwinglichkeit wieder gestiegen, so dass sie mit einem Wert von 110,5 Punkten wieder beinahe auf dem Höchststand von Ende 2010 liegt."
Der Erschwinglichkeitsindex fasst die Faktoren Immobilienpreise, Zinsniveau und verfügbares Einkommen zu einer Kennzahl zusammen. Diese gibt Auskunft darüber, inwieweit es für einen durchschnittlichen Haushalt finanziell möglich ist, eine Immobilie zu erwerben. Ein hoher Wert zeigt eine gute, ein niedriger Wert eine schlechte Erschwinglichkeit an.
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